Zwischen Deutschland und Russland, Europa und eigener Identität: Polen und Stettin im Wandel der Zeit (3-404-26)

Kursdetails

Kurs Zwischen Deutschland und Russland, Europa und eigener Identität: Polen und Stettin im Wandel der Zeit
Zeitraum 30.11.2026 — 04.12.2026
Status bestätigt
Thema Sicherheit, Frieden und Entwicklung
Kursformat Bildungsurlaub
Veranstaltungsart Präsenz
Freie Plätze

Dieses Seminar setzt sich mit den tiefgreifenden Umbrüchen in der internationalen Politik auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich die weltpolitische Ordnung nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verändert hat und welche Rolle insbesondere Russland als neoimperiale Macht dabei spielt. Im Fokus stehen zudem die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf Europa und die Europäische Union, die sich in einer zunehmend fragmentierten Weltordnung behaupten muss. Auch die Position der USA als einst führende Ordnungsmacht wird kritisch beleuchtet.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die zunehmende Attraktivität autoritärer Führungsstile in Krisenzeiten und deren Gefahren für liberale Demokratien. Dabei wird diskutiert, warum autoritäre Narrative oft einfacher wirken – und wie Demokratien ihnen widerstehen können. Die Teilnehmenden setzen sich z.B. mit dem gezielten Einsatz von Desinformation auseinander und erarbeiten Strategien zum Umgang mit manipulativen Narrativen.

Das Seminar lädt ein zur Analyse aktueller (geo)politischer Dynamiken, zur Diskussion über die Zukunft der regelbasierten Weltordnung und zur Debatte über die Rolle Deutschlands und Europas in dieser neuen Welt(um)ordnung.

 

Wie steht es um die sicherheitspolitische Rolle Deutschlands – und welche Verantwortung trägt die Bundeswehr in einer sich wandelnden Weltordnung? Dieses Seminar nimmt historische und aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten in den Blick und diskutiert beispielsweise die Bedrohungswahrnehmung und Verteidigungsbereitschaft in Europa und die Frage nach dem richtigen Handeln in einer unsteten Sicherheitslage. Dabei geht es  vor allem um die Frage: Welche Normen und Werte sollen das sicherheitspolitische Handeln Deutschlands und Europas leiten, wie werden sie im politischen wie gesellschaftlichen Diskurs verhandelt und welche Auswirkungen hat dies auf Ausrüstung, Handlungsrahmen und Auftrag der deutschen Streitkräfte?

Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der sicherheitspolitischen Selbstverortung Deutschlands, insbesondere vor dem Hintergrund neuer geopolitischer Herausforderungen und internationaler Bündnisverpflichtungen. Die Teilnehmenden analysieren, wie sich die Wahrnehmung von Bedrohungen in der Bevölkerung verändert hat und wie sich dies auf die Unterstützung für sicherheitspolitisches Umdenken auswirkt. Das Seminar bietet Raum zur Diskussion über die Rolle der Streitkräfte in einer demokratischen Gesellschaft und darüber, wie sicherheitspolitische Verantwortung mit gesellschaftlicher Akzeptanz in Einklang gebracht werden kann.

Programm

 

 

Veranstaltungsort

Stettin

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