| Kurs | Zwischen Zeche und Zeitenwende: Das Ruhrgebiet im Wandel |
| Zeitraum | 01.12.2026 — 03.12.2026 |
| Status | bestätigt |
| Thema | Sicherheit, Frieden und Entwicklung |
| Kursformat | Bildungsurlaub |
| Veranstaltungsart | Präsenz |
| Freie Plätze |
Die Teilnehmenden können die historische Entwicklung des Ruhrgebiets von einer durch Kohle und Stahl geprägten Industrieregion hin zu einem modernen Wirtschafts- und Kulturstandort benennen und deren Bedeutung für die politische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands erläutern. Sie wissen um die zentrale Rolle der Schwerindustrie, des Bergbaus und bedeutender Unternehmen wie Krupp für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands und Europas in Vergangenheit und Gegenwart. Die Teilnehmenden können Zusammenhänge zwischen der industriellen Entwicklung des Ruhrgebiets und aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf geopolitische Spannungen, Rohstoff- und Energieversorgung sowie europäische Resilienz, analysieren und einordnen. Sie sind in der Lage, die Auswirkungen des Strukturwandels auf Wirtschaft, Gesellschaft und regionale Identität zu beschreiben und unterschiedliche Perspektiven auf diesen Transformationsprozess kritisch zu reflektieren.
Auf diesem Wege soll auch die politische Urteilsfähigkeit der Teilnehmenden weiter ausgebildet und ihre Bereitschaft zur Teilnahme an politischen Prozessen und politisch-historischen Zusammenhängen verstärkt werden.


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